Recherche: Finanzielle Verflechtungen zwischen KI-Sicherheitsorganisationen und Anthropic

Eine Untersuchung von Kevin Bass deckt finanzielle Verbindungen auf, die Organisationen, die vor KI-Gefahren warnen, über den Fördergeber Coefficient Giving mit dem KI-Entwickler Anthropic verknüpfen.
Der unabhängige Forscher Kevin Bass führte eine Recherche durch, die interessante finanzielle Zusammenhänge zwischen den Auftraggebern von Inhalten über "KI-Gefahren" und Anthropic aufdeckte.
Zu den häufigsten Bestellern solcher "Schreckensgeschichten" gehörten das Center for AI Safety und das Future of Life Institute. Diese Organisationen haben einen großen privaten Geldgeber – Coefficient Giving (ehemals bekannt als Open Philanthropy). Dieser Fonds gehört Dustin Moskovitz, einem der frühen und größten Anteilseigner von Anthropic.
Gleichzeitig fließen Mittel für die Vergabe von Zuschüssen aus der Good-Ventures-Stiftung an Coefficient Giving, die primär durch Moskovitz' persönliches Vermögen gespeist wird. Bass behauptet, dass ein erheblicher Teil des Stiftungsvermögens aus Anthropic-Aktien besteht.
Neben dem Center for AI Safety und dem Future of Life Institute investiert Coefficient Giving auch in das Tarbell Center for AI Journalism. Dieses Programm bildet Journalisten aus, die über KI berichten. Ihre Absolventen schreiben für große Publikationen wie The Verge, Science, LA Times und TIME.
Und das i-Tüpfelchen: Coefficient Giving finanziert über eine Kette anderer Stiftungen METR – eine Organisation, die Dario Amodei selbst als absolut unabhängigen Drittanbieter zur Bewertung der Modellsicherheit bezeichnete. Nun stellt sich heraus, dass METR faktisch ein finanzielles Interesse am Erfolg von Anthropic hat.
Warum das wichtig ist
AnalyseDiese Recherche wirft fundamentale Fragen nach der Unabhängigkeit von KI-Sicherheitsbewertungen und Fachjournalismus auf und offenbart potenzielle Interessenkonflikte zwischen Modellentwicklern und den Organisationen, die deren Narrative finanzieren.
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