Forscher nutzt Codex und Claude zur Entdeckung eines neuen Exoplaneten in NASA-Archivdaten

Ein Wissenschaftler behauptet, mit Hilfe von KI-Modellen wie Codex und Claude einen potenziell neuen Exoplaneten in sieben Jahre alten NASA-Daten entdeckt zu haben. Die NASA hat bereits eine unabhängige Verifizierung der Beobachtung genehmigt.
Claude, bitte finde Aliens. Mache keinen einzigen Fehler.
Ein Forscher behauptet, durch die Analyse von NASA-Teleskop-Archivdaten, die sieben Jahre lang unbeachtet geblieben waren, einen neuen Planeten gefunden zu haben. Dabei setzte er auf die Unterstützung von Codex und Claude.
Der Großteil der Arbeit wurde von Claude Code erledigt, das von den Modellen Opus 5.5 und Fable 5.1 angetrieben wird. Das System analysierte Lichtkurven, erstellte Code zur Suche nach Transits, passte deren Parameter an und überprüfte Nachbarsterne sowie sekundäre Bedeckungen. Der Forscher stellte Fragen und definierte die Kriterien für das Bestehen oder Scheitern jeder einzelnen Prüfung.
Der betreffende Stern befindet sich etwa 116 Lichtjahre entfernt. Alle 3,18 Tage sinkt seine Helligkeit um rund 0,05 % für eine Dauer von etwa zwei Stunden. Dieses Muster ist konsistent mit einem Planeten, der ungefähr 1,4-mal so groß ist wie die Erde.
Die NASA hat bereits zugestimmt, die behauptete Entdeckung zu überprüfen, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um einen neuen Planeten handelt. Der Beobachtungsantrag wurde als Nummer 100 genehmigt; die Verifizierung ist für den Zeitraum vom 31. Oktober bis zum 26. November geplant.
Daten und Code sind unter dem Zenodo DOI verfügbar. Ein 3D-Systemviewer ist unter tic4206066.pages.dev erreichbar.
Warum das wichtig ist
AnalyseDieser Fall demonstriert, wie Coding-LLMs wissenschaftliche Workflows beschleunigen können – von der Datenanalyse bis zur Hypothesenprüfung –, wobei die endgültige Validierung einer Entdeckung weiterhin unabhängiger astronomischer Beobachtungen bedarf.
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