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1•08.11.2026, 07:17•2 Min. Lesezeit

The New York Times verklagt Brave wegen Scraping und Weiterverkauf von Inhalten an KI-Entwickler

The New York Times verklagt Brave wegen Scraping und Weiterverkauf von Inhalten an KI-Entwickler - 1
The New York Times verklagt Brave wegen Scraping und Weiterverkauf von Inhalten an KI-Entwickler - 2
Kurz zusammengefasst30 Sek.

The New York Times wirft Brave vor, Milliarden Webseiten kopiert und einen Suchindex an KI-Firmen wie Anthropic, xAI und Perplexity verkauft zu haben.

The New York Times hat Klage gegen Brave eingereicht und dem Unternehmen vorgeworfen, journalistische Inhalte gestohlen und an KI-Entwickler wie Anthropic, xAI und Perplexity weiterverkauft zu haben.

Nach Angaben der Zeitung kopierte Brave mehr als 30 Milliarden Webseiten mit einem Crawler, dessen Name nicht offengelegt wurde. Dadurch konnten Websites den Crawler nicht blockieren; der daraus erstellte Suchindex wurde anschließend an KI-Unternehmen verkauft.

Im Jahr 2023 schrieb Brave in ihrem Blog, dass Anthropic die Brave-Such-API zum Training von Claude 2 genutzt habe.

Die New York Times wies außerdem auf die Funktion Paywall blocker im Brave-Browser hin, die als Möglichkeit beworben wurde, bezahlte Zugänge zu Publikationen zu umgehen.

Nach Berechnungen der Klägerseite habe Brave durch den Weiterverkauf fremder Inhalte mehr als 100 Millionen US-Dollar verdient, während die Verlage nichts erhalten hätten.

Warum das wichtig ist

Analyse

Der Rechtsstreit zeigt, wie stark die Frage nach Trainingsdaten für KI inzwischen rechtlich und wirtschaftlich aufgeladen ist: Ohne transparente Crawler verlieren Verlage Kontrolle über Inhalte und Erlöse.

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